Foto

I HÄXA

s/t

Das aus vier EPs bestehende Debütalbum vereint eine facettenreiche Gesangsperformance mit Neo-Klassik, düsterem Rock, Folk und Electronica. Es verziert das Analoge mit dem Digitalen zu einer soundästhetisch und visuell aufregenden Reise. Die Soundscapes sind durchsetzt von Geigen, Violas, von Cello und Piano. I HÄXA sind einerseits anschlussfähig an die Werke von Chelsea Wolfe, andererseits ist die Musik wohldosiert artifiziell, so dass auch die Arrangements von Julia Holter nachfühlbar werden. Das Album ist zwar konzeptionell anspruchsvoll, entwickelt aber dennoch Phasen der Leichtigkeit und der Klarheit, so dass bei der Rezeption nicht die intellektuelle Anstrengung im Vordergrund steht, sondern sich der Sog daraus ergibt, dass strahlende, von Emotionen getragene Kompositionen für Tiefe und Atmosphäre sorgen. Die Musik ist in einer dauerhaften Bewegung. Ihr ist ein Flow zu eigen, der sich treibend und auflockernd auf die kreierten Stimmungen auswirkt.

Anzeige