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SPHERE

Inferno

„Es ist ein hartes Album, aber es gibt eben auch die Tage, an denen das genau richtig ist“, schrieb ich vor drei Jahren über den Vorgänger „Blood Era“. Nun setzt das Warschauer Quintett SPHERE den 2002 begonnenen Weg konsequent auf seinem fünften Album fort, das völlig zu Recht mit „Inferno“ betitelt ist. Eine brutale Mischung aus Death Metal und Thrash, das Ganze geschwärzt und mit vielen grindenden Passagen, oder um es auf Polnisch zu sagen: VADER, gepaart mit BEHEMOTH. Irgendwie scheint sich in den letzten Jahren so etwas wie ein „polnischer Stil“ im Death Metal entwickelt zu haben, der eher im Thrash wildert als in den immer gleichen Schwedenharmonien. SPHERE spielen nun recht frisch, meist schnell und mit guter drückender Produktion, bei der immer wieder die Raserei des Drummers im Hintergrund eingefangen wird. Überraschend gutes Album, da muss ich mir doch glatt auch den Vorgänger noch mal raussuchen.

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