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ITCHES

House Animal Included

Das Fuzz-Punk-Trio aus dem belgischen Kempen veröffentlicht auf Wap Shoo Wap Records den Nachfolger zu „Kingdom Upstairs“, ihrem vermutlich selbst im Underground weitgehend unter dem Radar verbliebenen Debüt von 2022. Mit „House Animal Included“ dürften sie mit dem Amsterdamer Powerhouse-Label im Rücken sowie des Booking-Supports von Wild Wax Shows für die 2026 anstehende Europatour jählings mehr Beachtung finden. „House Animal Included“ strotz vor 1960s-Teen-Punk-Rückblenden, ist ein Verschnitt aus wildem „Back From The Grave“-Reminiszenzen, poppigen Blumenkinder-Melodien, stampfendem Freakbeat, Western Twang und in Psych-Sperenzien aufgehendem Gitarren-Jingle-Jangle. Die Produktion ist kein verhuschtes LoFi, jedoch auch kein überproduziertes Neo-Garage-Kokolores, sondern klingt ganz einfach nach einem Homerecording-Juwel, bei dem es gelang, das Beste aus einem Tascam-Vierspur-Recorder herauszuholen. Auf die üblichen Verdächtigen wie BLACK LIPS, THEE OH SEES oder Ty Segall ließe es sich hier referenzieren, ohne ITCHES dabei vollkommen gerecht zu werden, denn es sind vor allem die weniger verkrachten Passagen, in denen sie wirklich brillieren, während sie beispielsweise in „Hurry“ vermutlich nicht unbabsichtigt das gleiche Lamento im Riffing und den Vocals anschlagen, wie es THE SEEDS bei „I can’t seem to make you mine“ taten.

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