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JENNY WOO

One Tribe

Jenny who? Jenny Woo! Neues 14-Track-Album der kanadischen Lady, die sich seit geraumer Zeit anschickt, der männerdominierten Oi!-Streetpunk-Szene mal so richtig in die erzkonservativen Ärsche zu treten. Selbstbewusst, und nicht ohne Stil und den Bruch mit einigen Klischees. Einigen, denn Oi! bleibt nun mal Oi!. Sollen die Bois doch grölen, bis die Stimmbänder reißen. Wie man(n) (frau!) simplen Punksongs eine markante Note verleiht, zeigt Mrs. Woo aus Alberta mit gefühlvoll und trotzdem energisch vorgetragenem Entertainment. Der markante Gesangsstil mag nicht jedem gefallen – warum auch, es ist Punkrock?! –, aber in einem Genre, in dem sich unzählige beliebig-biedere Allerweltscombos tummeln, fällt die Lady nicht nur auf, sondern besetzt ihr ureigenes Subgenre: Handwerklich gut gemachter, sehr gefälliger Female Oi!. Der Titeltrack ist klasse und „Tear down the walls“ ist der Albumhit, wenn nicht gar der beste Woo-Song ever.

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