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FÄEX

Kann Spuren von Punk enthalten

Ihr Song „Ronny“, der auf einer 1-Track-CD veröffentlicht wurde und die Geschichte einer Klischee-Naziglatze aus den „Baseballschlägerjahren“ erzählte, ließ mich schon aufhorchen. Jetzt legt die Eisenacher Punkband ihr erstes Album nach. 14 Songs, logo auch „Ronny“, irgendwo zwischen Ska, rauhem Deutsch- und Streetpunk, Polit- und Fun-Punk. So stehen Tracks wie „Deutschland“, „Steinzeit“ – über das Ende des digitalen Zeitalters, eine Welt vollkommen offline! – oder eben „Ronny“ neben „Pfeffi“ und coolem Schunkel-Oi!. Live dürften FÄEX gut abgehen und der von ihnen besungene „Pogoelefant“ dürfte auch in der ersten Reihe mit dabei sein. „Geld“ mit einer Einspielung von Otze könnte auch glatt von SCHLEIM-KEIM kommen, wohlgemerkt zu ihren besten Zeiten. Der Song ist einer meiner Highlights der CD. Abgesehen von einer „Reim dich oder ich fress dich“-Arschbombe eine wirklich gelungene Platte mit hohem „Pogo-Brennwert“, die zeigt, dass Deutschpunk auch 2025 seine Berechtigung hat.

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