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KEINE ANGST IM DUNKELN

s/t

Hach, bei dieser Mischung aus Breitwand-Shoegaze und Desert Rock aus der tiefsten Wüste bin ich hin und weg. Ultraschweres Drumming mit verzerrten Bässen als Teppich für diese hochgezogene bis zum Anschlag verzerrte Gitarrenwand, davor dieser leicht abfällige Gesang, der von dieser abfällig-lässigen Sorte ist. Hier schaut niemand auf seine Schuhe, hier schaut der Kopf hinter diesem Solo-Projekt von seinem Pferd herab, mit dem er in einer sternenklaren Nacht durch die Salzwüste geritten ist, um eine Rechnung zu begleichen. Das klingt so verdammt nach einem Soundtrack zu einem ziemlich bekloppten Film mit sehr wenigen Menschen, minimalen Dialogen und viel Tod und Drogen, dass man da sicher etwas arrangieren könnte. Die Tiefenentspannung macht den feinen Unterschied, dazu diese Anleihen bei Bands wie die RAYMEN oder HAUNTED GEORGE, die im letzten Haus vor den Outlands probten. Wenn man dann noch weiß, dass das Ganze von nur einem Menschen eingespielt wurde, der die komplette Vision so im Kopf hatte, fällt die Verbeugung noch tiefer aus.

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