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KIM

Äntligen

Der Gitarrist der schwedischen BLISTERHEAD liefert hier ein Soloalbum mit Band im Nacken ab, das mit wunderbarem Indie-Powerpop entzückt. Auch wenn ich fast kein Wort Schwedisch verstehe, funktioniert die Platte auf Anhieb. Große Melodien, eine selbstsichere Grundhaltung (wenn man weiß, dass man es kann), auf der einen Seite tiefenentspannte Songs, auf der anderen jede Menge Ohrwürmer mit großem Soundbesteck inklusive Synthesizer. Man sollte nur keinen Punk oder harte Gitarren erwarten, denn das hier funktioniert auch komplett ohne das ganz dicke Brett. Eindeutig Sommermusik für die schönen und angenehm warmen Tage, die selbst im trüben Januar ein wenig Licht in die Bude zaubert. Wer nach dem Opener nicht sofort überzeugt ist, kann sich den Rest sparen, denn wenn der schon nicht zündet, ist Hopfen und Malz verloren. Es erstaunt mich immer wieder, wie vielfältig die schwedische Musikszene ist und welche Perlen es dort zu entdecken gibt. Ich find’s großartig, mindesten fünf der Stücke wären früher problemlos auf einem Mixtape gelandet.

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