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THISQUIETARMY

Langue Hybride

„THISQUIETARMY was an anti-band, anti-rule, anti-label solo release“, analysiert Eric Quach sein Frühwerk. In unzähligen Releases hat sich der kanadische Experimentalmusiker vor allem den ausufernden Möglichkeiten von Gitarreneffekten gewidmet und die kraftvollen Soundtexturen oftmals zusätzlich mit einem Drumcomputer verstärkt. Eine Handvoll Kollaborationen, vor allem im Duo, und „The Body And The Earth“ (2018), ein berauschendes Post-Metal-Experiment im Quartett, haben sein „Anti-Band“-Credo mittlerweile aufgeweicht. THISQUIETARMY schließt mit „Langue Hybride“ eine Entwicklung ab, die sich in den vergangenen Jahren angedeutet hat. Denn er hat sich gerade in rhythmischer Hinsicht neu positioniert und einer neuen Form von Geradlinigkeit geöffnet. Vor allem „The Singularity Phase“, die überragende Kollaboration mit VOIVOD-Schlagzeuger Michel Langevin, und seine Arbeit mit HYPNODRONE ENSEMBLE geben darüber Auskunft. „Langue Hybride“ grenzt sich bisher am deutlichsten von seinen Solo-Alben ab. Es ist nicht die Gitarre und erst recht sind es keine Soundscapes, auf die sich die meiste Aufmerksamkeit richtet. Das Cello dominiert den Großteil der instrumentalen Kompositionen und auch eine Geige rückt den umwerfend arrangierten Post-Rock ins Neoklassische.

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