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AIN’T UR ENN

Languish

Das Cover: Pixelig mit Absicht. Der Bandname: Kryptisch. Das Label: Bekannt für interessant-seltsame Indie-Releases. Da kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Tut es auch nicht. Denn AIN’T UR ENN liefern sehr coolen Indierock ab, der sich zu großen Teilen aus einem Reservoir von Shoegaze, kauzigem Gitarrenpop und LoFi-Electro speist. Das geht gut nach vorne, klingt angenehm verschwommen und ist schön abwechslungsreich. Songs, die mit großer Slacker-Romantik beginnen, wie sie einst Beck hatte, werden hier gern mal mit Noise-Rauschen abgeschmeckt. Wenn dieses Duo so schluffimäßig, aber mit Haltung daherkommt, fallen mir schnell wieder große Namen von noisigem Indiepop ein: LUSH, THE JESUS AND MARY CHAIN, THERMALS, so was halt. Besonders gut wird es – abgesehen davon, dass hier alles schon super ist –, wenn dass Duo über seinen noisigen Gitarrenbrei zuweilen noch süße Synthies und Electrobeats drüberstreuselt. Wunderbare Platte für Menschen, die sich morgens an ihrer Kaffeetasse festhalten, weil sie gerne mal wieder lange ausschlafen würden, es aber nicht mehr können!

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