
2008 traten die BUTTSHAKERS aus Lyon mit ihren ersten Single-Releases auf Pop The Balloon und Copase Disques auf den Plan, begeisterten mit rohen, größtenteils auf Coverversionen fußenden Rhythm’n’Blues-Shakern und wurden zu so etwas wie einer festen Größe für alle Menschen, denen neben Motown weitere Sixties-Labels wie VeeJay, Chess oder Brunswick nicht unbekannt sind. Nun veröffentlichen sie mit „Lessons In Love“ ihr sechstes Studioalbum auf Underdog Records, ihrer mittlerweile zum Stammlabel etablierten Homebase aus Paris, das in Trüffelschwein-Manier in einem bunten Genre-Panoptikum aus Reggae und Electro, Jazz und Funk, Soul und HipHop agiert. Gereift sind sie, orchestrieren sehr versiert einen von einer starken Stimme getragenen, revivalistischen Sound, der sich vor Vergleichen mit SHARON JONES & THE DAP KINGS nicht zu scheuen braucht. Das Album bleibt zumeist im Midtempo, grast in balladesken Gefilden und ist wirklich gelungen – das hätte bei „Soul Train“ für feuchte Augen gesorgt, insgesamt fehlen jedoch die Ecken und Kanten.
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