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TUNNELBOHRER

Leviathan

Er bohrt und bohrt und bohrt. Zumindest seit 2012, davor hat er mit seinem Blutwurst-Atem Düsseldorf verunsichert. Guido Birsl ist immer noch alleine alles von Steuermann bis Schiffsjunge bei TUNNELBOHRER und hat mit „Leviathan“ sein abwechslungsreichstes Album abgeliefert. Natürlich ist alles weiter skurriler Death Grind mit Kloschüssel-Gerülpse und programmierten Drums, aber die billigen Plastik-Keyboards kommen öfter zum Einsatz und lassen den TUNNELBOHRER noch einiges tiefer in das Erdinnere vorstoßen und neue Goldadern erschließen. TUNNELBOHRER ist so eine schräge Nummer, dass es alleine schon durch seine Konsequenz überzeugt. Großer Spaß.