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OJM

Live At Rocket Club

OJM gehören zu den Urgesteinen der italienischen Stoner-Bands. 1997 in Treviso gegründet, erschien im Jahr 2000 ihre erste EP, 2002 ihr Album „Heavy“, das sich genauso anhört. Ihr letztes Album „Volcano“ liegt elf Jahre zurück und mit „Live At Rocket Club“ rufen sie sich in das Gedächtnis der Stoner-Rock-Freunde zurück. Aufgenommen im Juni 2011 in Landshut, ist das Material größtenteils auch auf ihrer letzten Studioproduktion „Volcano“ zu finden. Da es Veränderungen im Line-up gab, gibt es auch Veränderungen im Sound, stabiler Kern der Band sind Sänger David Martin und Schlagzeuger Max Ear. Das Album hat eine ungewöhnlich hohe Geschwindigkeit, mischt Bestandteile des Siebziger- und Achtziger-Jahre-Hardrock und beeindruckt vor allem durch die am Rande des Wahnsinns agierende Orgel von Stefano Paski. Man darf sich dabei gerne an die besten Zeiten von Jon Lord bei DEEP PURPLE erinnert fühlen, worauf das Cover „Hush“ als Extra hinweist. Ansonsten: lässiges Album, starke Sounds.