
LIVLØS sind mir bisher mit soliden, aber wenig aufsehenerregenden Alben in Erinnerung geblieben. Ähnlich geht es nach dem Wechsel von Napalm Records zum allem Anschein nach eigens für sie gegründeten Label weiter. Den Sound würde ich als eine Mischung aus THE BLACK DAHLIA MURDER und LAMB OF GOD beschreiben. Von ersteren die melodischen Riffs und die teils halsbrecherische Geschwindigkeit, von letzteren die groovigen Parts in Verbindung mit gesanglichen Parallelen. Hundertprozentig geht das Rezept nicht auf, weil einfach die Hits fehlen – auch wenn atmosphärische Nummern wie der Titeltrack durchaus Spaß machen. Dabei gibt es an der Umsetzung rein äußerlich wenig zu meckern, der Sound ist kräftig und klar, das Artwork äußerst hübsch. Nur der große Wurf bleibt leider weiterhin aus – wer ständig auf neuen Stoff der beiden genannten Vorbilder wartet, findet aber einen sehr ordentlich umgesetzten Ersatz.
© by Fuze - Ausgabe #108 Oktober/November 2024 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #108 Oktober/November 2024 und Manuel Stein
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #177 Dezember 2024/Januar 2025 2024 und Andreas Kleen