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LOBSTERBOMB

Overstimulated

Ein Sound wie aus den 1980ern, gespielt von vier Wahl-Berlinerinnen, die in der ehemaligen Mauerstadt ihr Glück gesucht und gefunden haben. Klirrender Indie-Glam-Noise-Garage-Punk, der an die alten Zeiten anknüpft. Ein Sound zwischen MALARIA!, LES RITA MITSOUKO und SIOUXSIE AND THE BANSHEES. Schrammelig, überdreht und vorlaut. Alle elf Songs haben dicken roten Lippenstift aufgetragen und sich in grobe Netzstrümpfe hineingezwängt. Gefunden haben sich LOBSTERBOMB über die Insta-Seite des Berliner Girl-Duos GURR. Von da an ging es steil bergauf: das Debütalbum „Look Out“ (2023) erschien, es folgten begeisterte Kritiken und eine Einladung ins Vorprogramm von DURAN DURAN vor 12.000 Menschen in Berlin. Deren Sänger Simon Le Bon hatte sich als Fan der Band geoutet. Jetzt ist also der Nachfolger da. Schroffe, dissonante Sounds mit viel Hall und Schminke. Die Texte reflektieren die dystopische Realität, in der wir leben. Das Hamsterrad der Arbeitswelt, die Scheinwelt der Medien und die Gier nach immer größerem Reichtum. Voller Reizüberflutung und Kopfkino. Neu an Bord ist Bassistin Em Ritchie. Aufgenommen hat das Album BEATSTEAKS-Schlagzeuger Thomas Götz in seinem Studio in Berlin. Gemischt hat die elf Songs Karen Dhios (TOCOTRONIC, HUSTEN). Ein Album, das typisch für Berlin ist. Schnodderig, cool und zeitlos.

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