
Seit den seligen MUNCIE GIRLS-Zeiten habe ich ja einen Soft Spot für die Stimme von Lande Hekt. Nach dem zweiten Album „Fixed Ideals“ (2018) wurde es irgendwann (bedingt durch die Pandemie?) immer stiller um die Band und Ende 2023 löste sich das Trio nach ein paar Abschiedsshows offiziell auf. Parallel zu den MUNCIE GIRLS begann Lande Hekt ab 2019 mit der Veröffentlichung ihrer Solo-Sachen, darunter die zwei Alben „Going To Hell“ (2021) und „House Without A View“ (2022). „Lucky Now“ – für das Hekt wieder einmal alle Instrumente selbst eingespielt hat – startet angenehm mit der für sie bekannten Mischung aus Indie-, Jangle- und Twee-Pop beeinflusst von THE SUNDAYS, THE WEDDING PRESENT oder THE PASTELS. „Kitchen II“, „Lucky now“, „Favourite pair of shoes“ und „A million broken hearts“ sind nette Nummern, aber über die Gesamtspielzeit plätschert das Album etwas zu beliebig vor sich hin. Das ist sehr schade – auch gerade weil Hekt beim Schreiben von „Lucky Now“ bewusst versuchte, den elf Songs inhaltlich einen positiveren Anstrich zu geben.
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