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HOOVERIII

Manhunter

„Jede Platte ist eine Art Antwort auf die letzte Platte [...]“, geben HOOVERIII zu Protokoll und die Antwort der Neo-Psychedelic-Pop-Band aus Los Angeles ist wie immer rundum fantastisch. Eine mögliche Lesart des bandinternen Anspruchs, eine musikalische Vision unter Bezugnahme der vorherigen Platte zu erarbeiten, ist es, der siebenköpfigen Band Jahr für Jahr zu unterstellen, auf der jeweils neuen Veröffentlichung die Quintessenz eines stetig voraneilenden Sounds zu fixieren. „Manhunter“ beginnt zunächst mit einer Reihe von direkten Rocksongs, die unverkennbar HOOVERIII zuzuordnen sind. Später werden die Lieder noch einnehmender, indem sie ihre Essenz weniger wild und durchdachter preisgeben. „Tarantula eyes“ und „Me king“ halten sich am eindeutigsten außerhalb des Trademark-Sounds auf. Man erlebt eine Band, die neugierig bleibt und auf eine ständige Verwandlung hin musiziert. Das ist paradox und respekteinflößend, weil einerseits der unbedingte Wille zur Veränderung erkennbar ist und die Band-DNA in jeder Sekunde eines jeden Albums klar herausgearbeitet wird. Die Stärken sind auch dann unüberhörbar, wenn die Band sich an andere, noch unbekannte musikalische Bereiche herantastet. Das ist nicht selbstverständlich und macht HOOVERIII außergewöhnlich.

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