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MODERN HELL

s/t

Aus dem badischen Rastatt machen sich MODERN HELL auf den Weg, um ihren feinen Mix aus Punk, Post-Hardcore und Emo in die Welt hinaus zu tragen. Das erst 2023 gegründete Quartett hatte bereits nach rund einem Jahr die ersten zehn Songs im Kasten, die nun auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum erscheinen. Dass es sich demnach um bereits erfahrene Musiker handeln muss, bestätigt mir dann schlussendlich auch der Blick auf das Bandfoto, auf dem ich zwei bekannte Gesichter entdecke: Bassist Matze und Gitarrist Markus waren unter anderem schon gemeinsam bei den Indie-Punks THE RANT zugange. Klanglich erinnern MODERN HELL stark an Bands wie STRIKE ANYWHERE und insbesondere auch an die großartigen TITLE FIGHT, zu deren puristischen Artworks auch das Antlitz des Debüts der Rastatter Hardcore-Punks eine gewisse Ähnlichkeit besitzt. Textlich beschäftigt sich die Band mit teils persönlichen, teils aufwühlenden Themen wie gescheiterten Freundschaften, die Rückkehr in die alte Heimat oder Krankheiten im familiären Umfeld – eben all jenen Dingen, mit denen sich jeder irgendwann einmal selbst konfrontiert sehen mag und die demnach hohes Identifikationspotenzial besitzen. Rundum ein verdammt starker Einstieg einer neuen Band, von der man sicherlich noch viel hören wird.

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