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MOONSHINE 5

Brian Azzarello, Eduardo Risso

Endlich, das großartige Finale der auf fünf Bände angelegten Gangster-Hinterwälder-Film-noir-Werwolf-Story liegt vor mir. Zum Abschluss geben Azzarello und Risso noch mal richtig Gas, um auf das ungute und unvermeidliche Ende zuzusteuern. Ein gekonntes Spiel mit Perspektivwechseln, Flächen und einem Stil, der mit „Sin City“ die Grundlage für Graphic Novels wie „Moonshine“ geliefert hat. Das Ende der Prohibition steht kurz bevor, Lou Pirlo ist zurück in New York und zettelt mit der Befreiung des Moonshiners einen irrtümlichen Bandenkrieg an, bei dem sich die Schnapsschmuggler erst gegenseitig dezimieren, bis es zum finalen Showdown mit den Hinterwäldlern kommt. Zwischen den Gangstern, die ihren Widersachern im Lokal als Nachtisch Blei aus Maschinengewehren servieren, tanzen zwei Werwölfe ihren Paarungstanz. Der eine lebt seine Neigungen ungehemmt aus, während Lou seinen Hunger so lange unterdrückt, bis es kein Halten mehr gibt und eine Silberkugel ihr Ziel findet. Viel Blut, viel Blei, und eine exzellent erzählte Geschichte im Stil der Gangsterfilme der 1930er Jahre findet ein befriedigendes Ende.

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