
Einseitig bespielte 12“ der Ulmer Hardcore-Band. Schöne Aufmachung! Erinnert an die Prä-Metalcore-Phase der 1990er Jahre, als SNAPCASE und STRIFE die Lücke zwischen dem Uptempo-Oldschool-Hardcore der 1980er und dem späteren Death Metal mit kurzen Haaren Mitte der 1990er überbrückten. Dementsprechend bewegen sich ACT THE FOOL größtenteils im Midtempo. Bei fehlendem Tempo muss der Elan aus dem Riffing entstehen. Das ist leider nur teilweise der Fall. Und so verläuft die Hälfte der Songs etwas hook- und drucklos auf dem Plattenteller. Druckvollere Gitarren hätten der Produktion gutgetan. Richtig überzeugt bin ich lediglich vom Drummer. Potenzial ist sicherlich da, aber insgesamt holt mich das momentan noch nicht ab.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #152 Oktober/November 2020 und Roman Eisner
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