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DEVIL’S TRADE

Nincs Szennyezetlen Szép

Mit dem 2018er Album „What Happened To The Little Black Crow“ wurde ich zum Fan des Ungarn Dávid Makó, versteht er es doch, mit nur wenigen Mitteln Musik zu erschaffen, die mir richtig unter die Haut geht. Irgendwo zwischen Rock und ungarischer Folklore erzählte der Mann auf seine Art Geschichten, die echt berühren. Diese waren und sind nicht unbedingt von ausschließlicher Freude geprägt, sondern behandeln auch das dunkle Gesicht der Menschheit und des Lebens, wovon ein Titel wie „Es gibt keine reine/unbefleckte Schönheit“ (so die Übersetzung des Titels der neuen Platte) zeugt. Der Instrumente sind es mit den Jahren mehr geworden beziehungsweise werden diese inzwischen in einem ungleich wuchtigeren Kontext genutzt. So gibt es eine Vielzahl an Lava-Gitarrenwalzen als Untermalung für das fesselnde Timbre Makós. Der Mann hat einfach eine Stimme, die dich sofort packt und mitreißt und die wie geschaffen für diese Art von Musik ist. Weniger Folk, dafür wesentlich mehr Doom, Rock und Metal, gerne auch mit dem Wörtchen „Post-“ davor, ergeben ein perfektes Album für einen düsteren Seelentrip. Wer AMENRA oder YOB liebt, kommt an dieser Platte nicht vorbei.

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