
Die Band aus Hamburg und Kiel gibt es schon seit 2017. Und hey, das Cover erinnert von der Farbe, einem ganz speziellen Braunton, und der Bildgestaltung her an Rock-Alben der frühen 1970er Jahre. Auf dem Foto, das in einer Kneipe aufgenommen wurde, sind es die Outfits der Band, die Jukebox und auch die Einrichtung. Und aus dieser Zeit, also den 1970er Jahren könnten NO SUGAR auch stammen. Sie spielen Punkrock/Prä-Punk mit ordentlicher Rock’n’Roll-Kante. Das hat was von RUNAWAYS, Joan Jett, ERECTION oder auch UNIPORN. Der Sound ist sehr eingängig. So hat „Burns both ends“ was von THE JAM und klingt nach der zweiten britischen Punk-Welle. „We need new enemies“ ist ein weiterer Anspieltipp. „A scroll in the park“ überzeugt mit genial fräsenden Gitarren. Die Band, die sich laut Info als Riot-Garage-Grrrl-Indie-Punk einordnen lässt, hat auch textlich was drauf. Wie der Bandname schon verrät, sind sie alles andere als süß. Cis-Mackern wird ordentlich in die Wohlfühlzone getreten, und Liebe und Leidenschaft sind durchaus politisch. Mich würde interessieren, wie NO SUGAR live abgehen.
© by - Ausgabe # und 19. Juni 2025
© by - Ausgabe # und 15. Juni 2020
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Triebi Instabil
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #146 Oktober/November 2019 und Dirk Klotzbach
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #143 April/Mai 2019 und Michael Schramm