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ØJERUM

Drømme I Langsomt Stof

„Drømme I Langsomt Stof“ wirkt wie eine Großaufnahme der Natur in einer einzigen, dreiviertelstündigen Sequenz – unbeweglich, ohne Wind und auch Flora und Fauna geben ihre Existenz nicht preis. Eine allgegenwärtige Bassfrequenz nähert und entfernt sich in streng eingehaltenen zeitlichen Abständen und lädt dazu ein, sich in den beruhigenden Wogen zu verlieren. Der Bass ist voluminös und alles umschließend wie schwere, dichte Wolken, die die Sicht auf einen Berggipfel versperren. Ein Knistern und zaghaftes Rauschen legen weitere akustische Frequenzbereiche frei. Man nimmt ein Fließen wahr. Ein unaufhörliches Strömen und regelmäßiges Pulsieren fordern beiläufig Aufmerksamkeit ein. Die Klänge verschwimmen in Andeutungen. Diffuse Veränderungen offenbaren sich eher unbewusst. Die Ambient-Komposition von ØJERUM erfordert eine andächtige Aufmerksamkeit und ein feines Gespür für die leisen und gleichmäßigen Töne der Einsamkeit.

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