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GRAPE

Oldschool Punkrock

Dort, wo Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger seinen Wahlkreis hat, kommen GRAPE her. Aus Landshut, dem bayerischen „LA“. Aiwanger versteht man wegen seines Dialekts manchmal schwer, die Sprache von GRAPE ist klar und eindeutig. Der Albumtitel ist Programm. Seit zwanzig Jahren haben sich die Niederbayern dem Punkrock verschrieben, wie er in den späten Seventies oder frühen Eighties gespielt wurde. Hart, schnell und gemein. Simple Songs, die Spaß machen. Mit englischen Texten wie ihre UK- oder US-Vorbilder RAMONES, SEX PISTOLS oder COCK SPARRER. Es gibt jede Menge Heyheyheys und Ohohos. Klare Strukturen und straighte Beats. Die Songs heißen „Watcha gonna do“, „Never listen to anyone“ oder „I don’t want it“. Texte über das Leben auf Tour, Flucht aus dem täglichen Hamsterrad, nervige Jobs oder Kinder aus reichen Familien. Bei einem Track darf sogar der befreundete Münchner Akustikpunk Harry Gump mitwirken. Die Stimme von Sänger Simon erinnert streckenweise an Laura Jane Grace von AGAINST ME!. Produziert und gemischt hat das Album Lukas Srnec, der Schlagzeuger von BOMBS FROM HEAVEN, im Zeen Studio im tschechischen Brno. „Oldschool Punkrock“ ist ein Album, das Lust macht, eine Dose Bier zu öffnen, das Mofa aus der Garage zu holen und eine Spitztour zum Baggersee zu machen. So macht das Leben doch noch Sinn.

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