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ONLY MESS

Stay Nowhere

Nein, lass uns nicht über das Instrument Saxophon reden. Das einen, von einem Gastmusiker in dem Opener „Earth“ gespielt, sowohl hinein- wie auch hinausblasen kann in dieses 10-Song-Album des polnischen Post-Hardcore-Quartetts ONLY MESS. Wobei es mich definitiv hineinzieht in diese Musik, die mich nicht zuletzt im positivsten Sinne an die Haltung späterer Dischord/Touch & Go-Bands erinnert, die Post-FUGAZI ihre eigenen rhythmischen und strukturellen Wege mit der guten alten Rockmusik auf Punk/Hardcore/Core-Basis gingen. Gleich „Drive“ ist diesbezüglich ein energetischer, agitierender, fordernder – die Vocals! – und lohnender Freudenspender. Von denen hat das Album mehrere, aber ebenso einen wunderbaren Instrumental-Einsprengsel mit dem Stück „Ghosted“. Von wegen Dischord: Das neunte Stück heißt nach LUNGFISH-Sänger Daniel Higgs und das freut nicht nur den Nerd. Mit „Second earth“ klingt ein absolut spannendes Album ebenso aus. Sehr gerne würde ich ONLY MESS live sehen!

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