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LAST RITES

Ozzy Osbourne

Ozzy Osbourne, die lebende Legende. Selbst Menschen ohne den geringsten Hauch von Rock- und Metal-Background kennen seinen Namen. Die Reality-TV-Show „The Osbournes“ trug dazu zweifellos bei und zudem wurde sein Leben nicht zuletzt durch seine Biografie „I Am Ozzy“ ausführlich an die Öffentlichkeit getragen. Dort knüpft nun im Grunde dieses Buch an, wobei „Last Rites“ den letzten Abschnitt im Leben des im Juli 2025 verstorbenen Musikers behandelt. In Zusammenarbeit mit Chris Ayres, der auch schon half, „I Am Ozzy“ in die richtige Form zu bringen, erzählt der Prince of Darkness ziemlich schonungslos von den gerade gesundheitlich oft alles andere als guten letzten Jahren. Alkohol und Drogen spielten wieder eine nicht unwesentliche Rolle, weitere mitunter sehr ernste Verletzungen und körperliche Martyrien kamen hinzu, sowie 2020 eine Parkinson-Diagnose. Zusammengefasst betrachtet lässt sich durchaus darüber staunen, dass dieser Mann schließlich 76 Jahre alt werden konnte. Doch geht es in diesem Buch nicht nur um Ozzys Gesundheit. Episodenhaft blickt er in „Last Rites“ (auf Deutsch: Letzte Ölung) auf alles zurück, was ihn in den letzten Jahren bewegt hat. Musik stand seit einigen Jahren wieder im Mittelpunkt. Er veröffentlichte selbst wieder erstaunlich gute Alben, konnte live zuletzt aber nicht mehr in Erscheinung treten. Der Körper forderte seinen Tribut. Dennoch war es Ozzys großer Wunsch, noch ein letztes Mal die Bühne zu betreten. Ein Wunsch, der nur wenige Wochen vor seinem Tod schließlich wahr werden sollte. Wenig verwunderlich endet dieses Buch sehr emotional mit eben jenem BLACK SABBATH-Konzert, das zweifellos in die Geschichte eingegangen ist.

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