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Pedalling Through (... Part 1)

Die Band stammt aus der Tschechischen Republik und wohnt teilweise in Österreich, so wie ich das verstanden habe. In der Vergangenheit brachten sie mit „Ich erwarte nix mehr“ auch mal ein deutschsprachiges Lied raus. Dazu kamen eine Flexi-Single, eine 7“ und ein Haufen Songs im digitalen Format. Jedenfalls erscheinen mit „Pedalling Through (... Part 1)“ acht englisch gesungene Punkrock-Songs, von denen einige schon über zehn Jahre existieren sollen. Die fünf Tracks, die sich schon auf dem Tape „Live Demonstration“ von 2019 befanden und jetzt auf „Pedalling Through“ mitgenommen wurden, wurden nun schön melodisch glattgebügelt. Was durchaus als Kompliment gemeint ist. So erinnert das Ganze eher an US- als an UK-Punk, wobei dessen Grundelemente auf jeden Fall vorhanden sind. Mit „No borders, no oceans“ ist gleich ein tougher Song im Stile der GENERATORS dabei, „Frustrating times“ erinnert mich musikalisch und von der Stimmung her an SOCIAL DISTORTION. Neben diesen zwei Top-Tracks geht es auch bei den anderen genauso melodisch zur Sache, der Gesang ist wenig spektakulär, aber durchaus abwechslungsreich, wie der finale Song „(Shut your mouth and) Roll a joint for me“ zeigt. Macht nach ein paar Mal Hören Spaß.

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