Foto

MARTHA

Please Don’t Take Me Back

MARTHA liefern mit „Please Don’t Take Me Back“ das vierte Album in ihrer gut zehnjährigen Bandgeschichte ab. Das Quartett aus dem nordenglischen Durham ohne eindeutige Frontperson steht weiterhin für unglaublich sympathischen, eingängigen Powerpop und Indie-Punk. J. Cairns (gt, voc), Daniel Ellis (gt, voc), Naomi Griffin (bs, voc) und Nathan Stephens-Griffin (dr, voc) besitzen ein starkes soziales Bewusstsein. MARTHA unterfüttern ihren Bubblegum-Sound mit politischen und persönlichen Inhalten und vermeiden so ein Abrutschen in die Be­lie­big­keit. So wird beispielsweise in „Hope gets harder“ mit dem Heimatland abgerechnet: „As we demonstrated / Optimism faded / Dreams annihilated / Fuck this place, I hate it / Everyday the hope gets harder / England is a funeral parlour“. Die Hoffnung schwindet, aber der Vierer will sich nicht unterkriegen lassen und stattdessen mit Songs wie „I didn’t come here to surrender“ und „Beat, perpetual“ zum Weitermachen animieren. „Es gibt eine Zukunft!“, versichert Cairns in einem Interview. Gesegnet seien MARTHA!