Foto

POP-UP-FANZINE #1

Zine von Andi Kuttner, nach den Spielregeln des klassischen Egozine, das ohne Bandinterviews auskommt, dafür aber Interviews mit Menschen enthält, die dem Macher wichtig sind. So gibt es einen tieferen Blick in die Geschichte von Barny Schmidt/Incognito Records sowie Gespräche mit Nachbarin Steffi, Bernd vom Isidor Fanzine und einigen mehr. Es gibt eine fundierte Einschätzung von einem, der es wissen sollte, zur weiteren Entwicklung von KI und ihrer Auswirkung auf die Arbeitswelt, Downgrade-Tipps, neue-alte Musik und viel Persönliches. Musik bildet den Rahmen, der alles verbindet, aber eben nicht den Hauptcontent, trotz der Live- und Fanzine-Reviews. Layout so wie früher, mit Schere und Pritt, ohne sich zu verkünsteln. Ein Fanzine, wie es sie Anfang der 1980er bis Mitte der 1990er gab, lesenswert und kurzweilig, weil man die Fragen und Antworten nicht schon hundertmal gelesen hat.

Anzeige