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PRYING EYES

Extinction Smile

PRYING EYES machen ernst. Das Würzburger Allstar-Projekt hat sein Debütalbum aufgenommen und es ist ziemlich gut geworden. Rauhbeiniger Oldschool-Punkrock für Fans von lauter Musik und kühlem Bier. Eins, zwei, drei und los. Schnörkellos, krachig und konfrontativ. Immer Uptempo, keine Balladen. Nur ein Song reißt die Drei-Minuten-Marke. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Die Texte haben aber durchaus auch eine politische Note. Es geht um die Menschheit, die sich gerade selbst abschafft. Dazu die kernige Stimme von Sänger Christoph aka Zistl, die streckenweise an Lemmy von MOTÖRHEAD erinnert. PRYING EYES ist der Zusammenschluss von fünf Veteranen aus dem Würzburger Underground. Björn, Alex, Holger, Marco und Zistl sind oder waren in Bands wie EINSEINSEINS, MALM, BLACKSMOKER oder GEEZERS aktiv. Alles Leute, die eng mit dem Club Immerhin verbunden sind und Bock auf groben Punkrock haben. Aufgenommen von der Band in Eigenregie, gemischt von Gitarrist Holger Faust, gemastert von Jan Oberg (EARTH SHIP, GRIN) in seinen Hidden Planet Studios in Berlin. Veröffentlicht von der Band selbst. DIY until we die. Anfangs gab’s die elf Songs nur auf Bandcamp. Seit Ende Januar existiert das Debütalbum auch auf transparentem rotem Vinyl. Schickes Teil. Dann klappt’s auch wieder mit den Nachbarn.

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