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LAUDARE

Requiem

Falls da jemand ist, der seinen Fluchtreflex überwinden will, sobald er mit Latein konfrontiert ist, der möge sich nähern. „Requiem“ umfasst elegische Choräle, Growls aus dem Black Metal, klagende Schreie und klassischen Gesang in lateinischer Sprache. Gitarre, Schlagzeug, Bass, Cello und Piano gestalten das Album instrumental aus. LAUDARE vertonen die liturgische Form der Totenmesse, das Requiem, neu und stehen damit in einer Linie mit Hector Berlioz oder Guiseppe Verdi. Das Ergebnis ist kein steriler Kunstgriff, sondern eine bezaubernde Verbindung von Metal-Texturen (vor allem Post- und Black) und ornamentalem Drama. Die Arrangements besitzen eine vollkommen eigene Dichte. Die gesanglichen Eskapaden sind wahnsinnig interessant und durch die Bank von einer erstaunlichen Qualität. LAUDARE haben sich eine einzigartige und mutige Prämisse auferlegt, die sie tatsächlich mit Substanz und Leben ausfüllen. Unglaublich.

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