
SELF PRISON aus Tiflis, Georgien wurden aus den Fragmenten postsowjetischer Punkbands gegründet, unter anderem FAKE FUN, DISTRESS, HANDJAR oder SICK FUCKS. Die fünf Tracks, wobei das Intro in den ersten Song „Shards“ übergeht, sind eine Wand aus Brachialität, während die Gitarre in die USA der frühen 1980er Jahre entfährt. Ein wüster Mix aus Hardcore-Punk, Crust und D-Beat, sehr intensiv und direkt nach vorne geballert, über dem der Gesang der Frontfrau zu schweben scheint. Sie hat eine sehr klare Stimme und erinnert an Eve Libertine, die Sängerin von VIOLATORS oder auch D.I.R.T. Ein Hörerlebnis der besonderen Art. Tipp!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #180 Juni/Juli 2025 und Triebi Instabil