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KYLMÄ KRYPTA

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KYLMÄ KRYPTA aus Hamburg spielen anachronistischen 1980er-Jahre-Post-Punk und Deathrock mit finnischen Texten und haben mit Vee eine Sängerin, die einen dunklen Drive in ihrer Stimme hat. Das ist DIY-Ästhetik im musikalischen Bermudadreieck zwischen der isländischen Female-Post-Punk- und Dark-Wave-Band KÆLAN MIKLA („Kalt“), X-MAL DEUTSCHLAND und den frühen GRUNDEIS, die ebenfalls aus Hamburg kommen. Ein Song wie „Kansanmurha“ ist 1980er-Jahre-Goth in Reinkultur und hätte vermutlich mit seiner speziellen „Rotzigkeit“ auch überzeugend im Vorprogramm von ÖSTRO 430 gezündet, wenn sie „S-Bahn“ spielen. Bei „Uskontojen uhrit“ („Opfer von Religionen“) klingen sie fast ein wenig wie Siouxsie Sioux auf Speed, also gut. KYLMÄ KRYPTA muss man sich in diesem Genre für die nächsten Veröffentlichungen vormerken.

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