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FERAL

s/t

Das Frontcover stößt mich zwar maximal ab, aber die Platte selbst, die elf Songs von Ema (gt, voc), Chris (bs, voc) und Susan, der Drum-Maschine, kicken solche nebensächlichen ästhetischen Befindlichkeiten ruckzuck ins Nirvana. Viel zu geil ist der Duo-Electro-Garage-What-the-heck-Punk’n’Roll, den sie hier mit erhöhter Schlagzahl und lustvoll auf Krawall gebürstet veranstalten. „Recorded in a sweaty basement somewhere in Amsterdam“, klingt das genau nach der gekonnt aus dem Ruder laufenden Party, auf der wir alle immer gerne einmal sein möchten, die aber viel zu selten wirklich stattfindet. Sogar dem alten STOOGES-Köter „I wanna be your dog“ zapfen sie frische Energie und Querulanz ab. Spätestens wenn sich in dem treffend benannten Song „Abcdefuck“ die Zeilen „Get it out of your system / Is the only way to resist them“ ausmachen lässt, haben FERAL mein müdes Rock’n’Roll-Herz (re)animiert: Geil!

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