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SAVAGE BEAT

Bright Lights, Tall Shadows

Die Entdeckung auf dem letzten Helldorado Festival waren für mich SAVAGE BEAT, die mich mit ihrem kraftvollen High Energy Rock’n’Oi! maximal begeistern konnten. Ein kurzer Blick auf Discogs verrät, dass es neben einem Album („Wired“, 2019) mindestens acht (Split-)Singles und eine Single-Compilation der 2016 gegründeten Band gibt. Nun liegt mit „Bright Lights, Tall Shadows“ ihr neues, zweites Album auf dem Plattenteller, das mich völlig kalt erwischt. „Street Boogie“ nennen sie selber ihren Sound und gleich der erste Song „Street boogie confidential“, ein schönes Instrumental, lädt zum Mitwippen ein und ist auch live bestimmt ein guter Opener. „Cut to the chase“ überzeugt mit seiner an ROSE TATTOO erinnernden Slidegitarre und einem Refrain zum Mitgrölen. „Unhinged“, zu dem auch ein Video im Netz zu finden ist, spielt die Stärken des Quintetts aus Amsterdam voll aus – fantastische Leadgitarren, Melodien, Power, Refrains mit Ohrwurmpotenzial und über allem die charismatische, rauhe Stimme von Sänger Marko Petrovic. „Blood on the knees“ ist sehr rock’n’rollig und auch hier lassen ROSE TATTOO grüßen. Auch die fünf Lieder auf der B-Seite halten das Niveau und als sich die Nadel nach den letzten Klängen hebt, bleibe ich schockverliebt zurück. Meine Kopie kommt mit Textblatt und auf weißem Vinyl.

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