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HOUR OF PENANCE

Sedition

Die Römer HOUR OF PENANCE sind auch eine von diesen Bands, denen im Laufe der Jahre alle Originalmitglieder verloren gegangen sind, die aber unter unverändertem Namen weitermachen. Diesen Zustand erreichte das Quartett bereits 2010, also zwei Jahre bevor „Sedition“ damals noch auf Prosthetic Records veröffentlicht wurde. Aber das Album hat durchaus eine Qualität, die eine Wiederveröffentlichung rechtfertigt. Geboten wird frischer, verspielter Death Metal mit ordentlich Uptempo und ausgeklügelten Gitarrenharmonien. Der gegrowlte Gesang wird oft durch Doppelungen und Gangshouts aufgepeppt, während das Drumset verhältnismäßig eintönig, aber kompetent im Hintergrund verdroschen wird. In der Summe erinnern HOUR OF PENANCE an den polnischen Exportschlager BEHEMOTH, sind aber eher noch etwas verspielter und weniger theatralisch. Doch, auch 13 Jahre später noch eine sehr gute Scheibe, die mir heute sogar besser gefällt als damals.

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