
2024 im spanischen Bilbao gegründet, legen ALKUPERÄ nun ihr Debütalbum „Sendero Desesperanza“ vor. Die Band wütet sich in diesem in acht Songs durch noisigen Post-Hardcore, der mitunter derart Druck erzeugt, dass der Eindruck entsteht, es hier eher mit einer Sludge-Band zu tun zu haben. Dann kommt da aber ein Song wie „A la deriva“, der sich aller Riffgewalt zum Trotz auch melodischer Cleangitarren bedient und dadurch etwas Licht in den düsteren Hardcore von ALKUPERÄ bringt. Vielleicht sinnbildlich für einen Hoffnungsschimmer, dass eben doch noch nicht alles komplett im Arsch ist, auch wenn das nur schwer zu glauben ist. Fans von Spätneunziger Düster-Emo-Bands wie ANANDA, ZORN, DEGARNE, oder SILENCE OF THOUGHTS sollten zwingend mal reinhören.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #182 Oktober/November 2025 und Jens Kirsch