Foto

SEQUENCE OF EVENTS

The Art Of Memory

SEQUENCE OF EVENTS widmen sich der Formlosigkeit und nähern sich dabei musikalisch einem Zustand des Unklaren und des Unsicheren an. Dem Duo stehen hinsichtlich der Veranlagung ihrer Songs viele Türen offen – allen voran elektronischer Dark Wave und Industrial, der das Interesse der Festivalschar auf dem Wave Gotik Treffen wecken dürfte. „A hollow drum“ strahlt eine abweisende Kälte aus und ahmt das Timbre von Blixa Bargeld nach. „Snakes behind the cushions“ könnte mit seinem eintönigen Gesang von FAITHLESS stammen, wenn es atmosphärisch nicht eher an HTRK denken lassen würde. „Something in your touch“ kreist hingegen drei Minuten um eine unausgegorene und inhaltsleere Idee. Das Debüt „The Art Of Memory“ imaginiert einen vielfältigen Möglichkeitsraum, in den hinein sich die Stücke entfalten. Dem bisherigen Material fehlt es an manchen Stellen an Schärfe und es verzichtet dadurch auf eine eindeutigere, stilistische Positionierung.

Anzeige