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SEVEN BLOOD

Life Is Just A Phase

Das Debütalbum „Life Is Just A Phase“ trifft einen unmittelbar und unverblümt: druckvolle Riffs, eingängige Hooks und Texte, die persönliche Bruchstellen ausleuchten statt Pathos zu inszenieren. Produktion und Mix sind roh genug für die Bühne, sauber genug für den Stream  –  genau die richtige Balance für Metalcore. Songs wie „Killing from the inside“ zeigen, wie persönliche Geschichten in Melodien kanalisiert werden können. Azaria Nasiri wechselt mühelos zwischen verletzlicher Melodik und roher, durchdringender Wut. Ihr Gesang verleiht den Tracks zwar emotionale Tiefe, ist darüber hinaus durch die genregenerische Stimmfarbe jedoch kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal. Auch wenn Gitarrenarbeit und Gesang Mosh-taugliche Breaks und melodische Leads liefern, bietet „Life Is Just A Phase“ weder die Eingängigkeit noch die blanke Wut, wie sie SETYØURSAILS oder FUTURE PALACE erzeugen können. Stellenweise hätten die Songs gerne mutiger ausfallen dürfen. SEVEN BLOOD verfügen über das notwendige musikalische Handwerkszeug und Fundament, der große Wurf mag dabei allerdings noch nicht gelingen. Nichtsdestotrotz bleibt das Debüt interessant für Fans des emotional-melodischen Metalcore.

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