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SINO HEARTS

Mondo Paradiso

Weiter geht die Reise auf dem Weg hin zur großen Rock’n’Roll-Utopie, dem Opus Magnum in der Biografie, wie es sich schon auf den vorhergehenden Alben „Lightening The Darkness“ und „Phantom Rhapsody“ abgezeichnet hat. Wo anfangs noch stark bei den PLIMSOULS, NERVES, BUZZCOCKS gewildert wurde und die seligen RAMONES die Hintergrundbeschallung lieferten, hat inzwischen die British Invasion die Führung übernommen. Es ist die Rede von oszillierenden Klängen, die eine Vielzahl von Emotionen und Themen verarbeiten, von wachgerufenen Visionen, die an die Filme von Fellini gemahnen. Indessen werden scheinbar sämtliche Epochen rebellisch anmutender Rock- und Popmusik verarbeitet, um im Ergebnis eine Art Konzeptalbum à la „The Wall“ oder „Tommy“ zu kreieren, das mutmaßlich den Lauf der Welt verändern wird. Bei aller musikalischen Exzellenz, die von den SINO HEARTS hierbei an den Tag gelegt wird, ist mir das zu viel an überbordender intellektueller Verwurstung von schlichter handwerklicher Brillanz an größtenteils strombetriebenen Musikinstrumenten.

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