
In regelmäßigen Abständen veröffentlichen SIX FEET UNDER neue Alben. Dabei ist es Chris Barnes und Co. komplett egal, wie diese bei der breiten Öffentlichkeit ankommen. „Next To Die“ ist Album Nummer 15 der Amerikaner. Seit dem Einstieg von Jack Owen, der wie Barnes eine Vergangenheit bei CANNIBAL CORPSE hat, ging es qualitativ bergauf und „Next To Die“ stellt nun den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung dar. Nicht nur klingt Barnes so frisch wie selten in den letzten Jahren und verzichtet auch auf seine vielgescholtenen „Eeees“, auch das Songwriting ist abwechslungsreich, die Platte schließlich als Ganzes sehr unterhaltsam. Aber keine falschen Erwartungen: „Destroyed remains“ oder „Skin coffins“ sind echte Cavemen-Stücke. Roher Death Metal ohne jeglichen Schnickschnack. „Il wishes“, das Abschlussstück, kommt aber überraschend daher, ist diese Nummer doch mit Abstand die atmosphärischste des Albums und beendet es mit einem angenehmen Farbtupfer. Insgesamt wird dieses Werk niemanden zum Fan der Band bekehren können. Wer aber in der Vergangenheit schon etwas mit SIX FEET UNDER anfangen konnte, bekommt so etwas wie ein Return-to-Form-Album.
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