
Mit „Little Letters“ legen SMACKBEAT aus Münster ihr Debütalbum vor. Die Band wurde 2021 gegründet und hat somit schnell Nägel mit Köpfen gemacht und nach einer ersten EP nun bereits nach gut drei Jahren ihren ersten Longplayer parat. Darauf verstehen sie mit eingängigem Pop-Punk durchaus zu überzeugen. Leider fehlen mir hier die Überraschungen. Die Songs sind mir alle durchweg zu austauschbar und gleichartig. Sie bewegen sich immer im melodischen Vier-Akkorde-Bereich, was die Varianz natürlich erschwert. Einziger Ausreißer ist „I got you“, das mal mit anderen Rhythmen und Tempi aufwartet. Ansonsten ist das aber alles zu sehr wie aus einem Guss. Aber eben aus einem glatten, sauberen Guss, dem die Ecken und Kanten fehlen. So wie auch Cover des Albums ist mir das Ganze zu brav, zu nett, zu sweet. Zudem kann mich der zu klare Gesang von Sänger Björn nicht überzeugen. Es bleibt einfach kein einziger Song im Ohr oder Kopf hängen. Mit Sicherheit werden SMACKBEAT mit ihrem Debüt neue Freunde und Fans gewinnen. Ich gehöre allerdings nicht dazu. Sorry!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #179 April/Mai 2025 und André Hertel
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #161 April/Mai 2022 und Daniel Schubert