
Wenn die Band von sich behauptet, dass es klingt „wie ein verabredeter Unfall in einem Keller mit elektrischen & menschlichen Organen“, muss man natürlich widersprechen. Verabredet? Vielleicht, aber Unfälle klingen anders. Gitarre, Orgel, Schlagzeug und Bass ergeben einen Sound, der klingt, als hätte man den Kasernenhofgesang von PISSE durch jemandem ersetzt, der den Mauerfall einfach nicht mitbekommen hat. Hat eine Menge von alten DDR-Punk-Vibes, aber eben auch den Restcharme von Berlin oder Leipzig gleich nach der Wende. Die Orgel spielt hin und wieder einen ganz eigenen Film, wie mir scheint. Der Sound klingt herrlich unmodern. Alles, nur nicht im Trend.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #185 April/Mai 2026 und Kalle Stille