
Mit SATOR und THE HEADLINES teilen sich zwei schwedische Bands diesen schmucken Zehnzöller. Jede Band steuert zwei Aufnahmen bei, je eine pro Seite. Los geht es mit „Fucked up“ der Malmöer THE HEADLINES, einem schönen Midtempo-Stampfer mit treibendem Bass und rotzigen Vocals von Sängerin Kerry Bomb. SATOR kontern mit „Thanks! (For nothing at all)“ und bieten all das, was man von SATOR erwarten kann. Unprätentiösen Rock mit tollem Refrain. Auf der B-Seite geht es mit SATOR weiter, die hier „I only want a date“ von THE EMBARRASSMENT covern, einer schönen Powerpop-Nummer von deren Tape-Compilation „Retrspective“ von 1984. Wer SATOR kennt, der weiß, dass Chips Kiesbye und Co. schon immer ein Händchen dafür hatten, obskure, aber tolle Songs auszugraben und nachzuspielen. Den Abschluss machen dann THE HEADLINES mit „True grit“. Alle Songs wurden von Chips Kiesbye und Henryk Lipp aufgenommen, dem Team, das auch die letzten THE HELLACOPTERS-Alben vor dem Split 2008 betreute, was man der glasklaren Produktion anhört. Nach knappen achteinhalb Minuten ist der Spaß leider schon vorbei.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #184 Februar/März 2026 und Guntram Pintgen