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PALANTYR

The Ascent & The Hunger

Metaaaaaalll!!! Genauer gesagt: Speed Metal. Eine Genrebezeichnung, die irgendwie in Vergessenheit geraten ist. Heute ist ja alles Thrash, Black, Death, New und und und ... aber Speed Metal wurde mehr oder weniger in den Thrash Metal „eingemeindet“, wobei schon in den 1980ern die Trennschärfe nicht besonders ausgeprägt war – „mehr Melodien“ nennen die Metalwissenschaftler als Unterscheidungskriterium. PALANTYR kommen aus Frankreich, ihr Label aus Schweden, ihr Name von Palantir, dem weissagenden Stein in den Büchern von J.R.R. Tolkien. Wobei Palantir auch der Name der „Spitzelsoftware“ des rechten Tech-Moguls Peter Thiel ist. Die Band aus Thionville, die zuvor unter dem Namen DESTRUKT agierte, präsentiert auf ihrem ersten Release drei alte und drei neue Songs. Der „Trick“ von PALANTYR, deren Sound maßgeblich durch den prägnanten Gesang von Athena bestimmt wird, ist die Kombination von Speed Metal mit Occult-Rock-Elementen. Letzterer bewegt sich eher im unteren Geschwindigkeitsbereich, hier ist aber erheblich mehr Schwung drin. Sehr cool: die Coverversion von „Nosferatu“ von Paul Roland.

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