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BLAKE FLEMING

The Beat Fantastic

Es gibt Schlagzeuger, die so gut sind, dass sie den Rest wie Trickbetrüger aussehen lassen. Zwischen der Akkuratesse des Jazz und der Härte des Punk erhielten die Platten und Bands, an denen Blake Fleming beteiligt war, durch sein einzigartiges Schlagzeugspiel immer mehr als nur rhythmischen Halt. Als Gründungsmitglied von THE MARS VOLTA, DAZZLING KILLMEN und LADDIO BOLOCKO hat er der Musik mit seinem Instrument eine elementar neue Perspektive gezeigt. Doch was im Bandkontext einfach wirkt, ist aufgrund der Limitierung der Drums als Solist verhältnismäßig schwierig umzusetzen. Denjenigen, die bei einem Solo hektisch aufspringen und zum Kühlschrank gehen, um sich ein Bier zu holen, damit sich keine Langeweile einstellt, sei gesagt: Auf „The Beat Fantastic“ gibt es sie nicht, die Langeweile. Bleibt sitzen! Blake Fleming texturiert sein Album mit verschiedenen Spuren von Aufnahmen, die anschließend zu einem Stück übereinandergelegt und kontextualisiert werden. Die Rhythmusarbeit ist sensationell, melodische Elemente werden Synthesizer-basiert eingestreut und lassen den Album-Closer zum anmutigsten Stück erstrahlen. Dieser Schlagzeugwirbel fußt auf technischer Brillanz und etabliert edles „percussion-driven psych noir.“

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