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THEMIS

Self Mythology

Der Stuttgarter Musiker Themis bewegt sich weiterhin auf dem eigens erforschtem Terrain, das Alternative Rock, Britpop und Psychedlica zusammenfügt. „Self Mythology“ erinnert etwas weniger an PLACEBO oder OASIS, aber dafür geht es gerade in Bezug auf die Gitarrenarbeit deutlicher in die Ecken des Post-Punk, was hörbar durch die Delay-Gitarren unterstützt wird. Durch die Verwendung einer höheren Tonlage schießen mir immer wieder KULA SHAKER durch den Kopf, ohne dass sich besonders viele orientalische Stimmungen in den Melodien wiederfinden. Seine Begleitband pumpt druckvolle Noiserock-Dynamiken in Themis’ Anekdoten und somit finden neben atmosphärischen auch rockige Tracks hier ihren verdienten Platz. Vielleicht trifft der Vergleich nicht komplett den Nagel auf den Kopf, aber ab und zu klingt das Album nach einer mehr im Indierock verankerten Variante von mittleren INTERPOL-Liedern, nur ohne den dort vorherrschenden Baritongesang. Das Gesamtpaket an verschiedenen Stimmungen und Elementen sollte Fans der genannten Bands definitiv aufhorchen lassen.

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