Foto

TIERBEFREIUNG #126

Der Artenschutz gehört zu den drängenden Problemen unserer Zeit. Die Biodiversität ist in einem Prozess des Aussterbens begriffen und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten verschwinden täglich von unserem Planeten. Die neueste Ausgabe von Tierbefreiung widmet sich einer Auswahl der vielfältigen Aspekte, die das Thema umfasst. Den Anfang macht Alan Schwarz mit „Artenschutz: Speziesismus oder doch nicht?“, der auf das Ganze aus liberatorischer Perspektive blickt. Unter dem Titel „Koloniale Wurzeln des heutigen Tierschutzes“ untersucht Tom Zimmermann die Geschichte von Nationalparks am Beispiel der Serengeti. Inge Ofensteins formuliert deutliche Kritik in „Zoos und ihre Lüge vom ‚Artenschutz‘“. Die meisten Menschen denken kaum über das Artensterben von Insekten nach, diese stehen im Fokus von Anne Hubers Betrachtungen in „Summ, summ, summ ... Bienchen flieg herum – solang du noch kannst“. In Deutschland wird in Bezug auf Natur- und Artenschutz wohl kaum etwas so kontrovers diskutiert wie die Wiederkehr der Wölfe. Dem Verhältnis von Mensch und Wolf ist hier Anita Baron auf der Spur. Mit einer für viele wohl befremdlichen Entwicklung befasst sich „De-Extinction – Wiederbelebung ausgestorbener Arten – Potenzial oder Hybris?“ von Sorin Colban. Der letzte Beitrag dieser Ausgabe dreht sich um „Die politische Dimension eines (scheinbar) unpolitischen Objekts – Eine kleine Geschichte der Nistkästen und des Vogelschutzes“.

Anzeige