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TIERBEFREIUNG #128

Das Bedürfnis nach direkter Hilfe ist vielfältig, wie die aktuelle Ausgabe von Tierbefreiung zeigt. Andy Spe berichtet in einem umfangreichen Reisebericht am Beispiel von Auffangstationen für Robben und Seehunde davon, wie die Ernährung der Tiere zum speziesistischen Dilemma wird. Auch wenn man sich fragen kann, ob es nicht eher ein karnistisches Dilemma ist. Sehr informativ ist Tom Zimmermanns Beitrag, eine kurze Geschichte der Tierheime, die zum Weiterdenken und -forschen einlädt. Ina Schmitt wirft einen kritischen Blick auf Tierheimfeste, bei denen sie immer wieder Speziesismus auf den Tellern findet, auch wenn hier schrittweise ein Umdenken einzusetzen scheint und manche Tierheime mit gutem, das heißt veganem Beispiel vorangehen. Zwei Beiträge sind direkter Lebenshilfe gewidmet. Einer davon befasst sich speziell mit Nagetieren und Kaninchen. Anita Baron zeigt, dass das Aufeinandertreffen nichtmenschlicher Tieren und der menschlichen „Zivilisation“ ein Clash mit Folgen ist. Ein umfassender Text befasst sich mit der Tötung „überzähliger“ Paviane im Zoo. Alan Schwarz setzt sich in zwei Beiträgen mit KI-Kapitalismus auseinander: „Generative künstliche Intelligenz zerstört Mensch, Gesellschaft und den Planeten“ und „Kampf und Sabotage“.

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