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TIERETHIK - Tiere und KI

ALTEX Edition (Hg.)

Zahlreiche fachspezifische und interdisziplinäre Konferenzen haben sich in den vergangenen Jahren mit der Künstlichen Intelligenz befasst. Längst ist das Thema auch in der öffentlichen Diskussion angekommen. Die Perspektiven reichen von Euphorie bis Skepsis und Angst. Doch was hat das mit Tieren zu tun? Interessante Einblicke bietet die aktuelle Ausgabe von TIERethik (Zeitschrift zur Tier-Mensch-Beziehung), die mit einem Gasteditorial startet: Yip Fai Tse und Peter Singer schreiben über „KI und Tiere“. Welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der Überwindung von Tierversuchen spielen kann, zeigt Thomas Hartung auf. Gabriele Kompatscher und Reinhard Heuberger betrachten das ökolinguistische „Bewusstsein“ von ChatGPT und Gemini. „Die natürliche und künstliche Intelligenz. Die KI und die Tiere“ sind die Themen von Inge Kirsner, bevor sich Felipe Belmar Todorovic im nächsten Beitrag Fragen der „Handlungsfähigkeit, Intentionalität und moralischen Berücksichtigung nicht-menschlicher Wesen“ widmet. In „Expanding the moral circle“ untersucht Doris Schneeberger den „Einsatz von audiovisuellen Medien zur Förderung von Antispeziesismus und Antisubstratismus in Bildungskontexten“. Anschließend befasst sich Peter G. Kirschläger mit ethischen Überlegungen zu Tieren und KI und Christina Potschka berichtet unter dem Titel „Bits and Bytes – Robotertiere beißen nicht“ über den Einsatz von Robotern im Rahmen der tiergestützten Intervention. Im letzten Beitrag der Ausgabe betrachtet Leonie N. Bossert die ethischen Risiken und Nebenwirkungen von KI in der Veterinärmedizin.

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