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MAYHEMIC

Toba

Südamerika und Thrash Metal, die Kombination garantiert aus unerfindlichen Gründen gute Unterhaltung. Und da sind die Chilenen MAYHEMIC glücklicherweise keine Ausnahme von der Regel, sondern bestätigen sie perfekt. Das Quartett legt nach ein paar kürzeren Veröffentlichungen jetzt das erste Album vor, das nennt sich wohl traditioneller Weg, sich dafür sechs Jahre Zeit zu lassen und zunächst eine solide Fanbasis aufzubauen. „Toba“ ist nun der perfekte Titel und Inhalt für dieses Album, das dermaßen räudig und over the top ist, dass dem Hörer öfter die Kinnlade runterklappt. Die meisten Songs sind unverwässerter Thrash Metal im Sinne der frühen KREATOR oder der unterbewerteten DEMOLITION HAMMER, also brutal as fuck und so schnell wie möglich runtergeholzt. Der keifende Gesang, den sich die beiden Flitzefinger-Gitarristen teilen, beschäftigt sich dann entsprechend mit archaischen Themen wie Neandertalern oder eben dem Vulkanausbruch des Toba. Großartig.

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